Impulsreferat "Individuelles Lernen" (5)

Inklusion

 

Das deutsche Förderschulsystem war nach dem ganz früher nicht möglichen Schulbesuch behinderter Kinder und der später eingerichteten "Hilfs- und Sonderschule" mit besonders schlechtem Ruf eine Verbesserung der Möglichkeiten zum Schulbesuch für Kinder mit besonderen Problemen. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist es aber an der Zeit und inzwischen auch geltende Gesetzeslage, dass das Menschenrecht auf Inklusion (gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen von Anfang an an allen gesellschaftlichen Möglichkeiten - auch der Bildung!) selbstverständlich für alle gilt und umgesetzt werden muss. Es gibt aber noch hohe Barrieren zu überwinden! Denn alle haben besondere Fähigkeiten!

 

Welche Förderschulen gibt es? Diese Haltung ist der Ausgangspunkt:

Manche Schülerinnen und Schüler bedürfen einer sonderpädagogische Förderung. Dabei ist zu entscheiden, wo diese Förderung stattfindet (dies bestimmt den "Förderort") und was überwiegend gefördert wird (dies bestimmt den "Förderschwerpunkt").

Förderorte sind in Nordrhein-Westfalen:

Förderschulen, Gemeinsamer Unterricht an einer allgemeinen Schule oder Integrative Lerngruppen an einer allgemeinen Schuleinder Sekundarstufe I

Folgende Fördeschwerpunkte gibt es:

Emotionale und soziale Entwicklung, Geistige Entwicklung Hören und Kommunikation, Körperliche und motorische Entwicklung, Lernen, Sehen, Sprache

Über den sonderpädagogischen Förderbedarf und den Förderort entscheidet die Schulaufsicht. Der sonderpädagogische Förderbedarf ist jedes Jahr durch die Schule zu überprüfen. Bei Bedarf wird der Förderort neu festgelegt. Darüberhinaus gibt es sonderpädagogische Förderung in der Schule für Kranke, dies ist eine Schule eigener Art, in der auch sonderpädagogische Förderung stattfinden kann im Gemeinsamen Unterricht in allgemeinen Schulen und Förderschuen für Kinder und Jugendliche mit Autismus, im Hausunterricht.

 

Inklusion

12.07.2009, Miguel Sanches

Regierungsbericht deckt auf: Schlechtere Bildungschancen für Jugendliche mit Behinderung

Berlin. Deutschland ist weit entfernt vom Leitbild des gemeinsames Lernens von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Wie sehr Wunsch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, zeigt der „Behindertenbericht”, den die Bundesregierung diese Woche in Berlin vorlegen will.

Welche Schule besucht die Mehrheit der behinderten Kinder?
84,3 Prozent besuchen die Förderschule. Von den 484000 behinderten Schülern besuchen nur 15,7 Prozent eine allgemeine Schule. 77 Prozent verlassen die Förderschule im übrigen ohne einen Hauptschul- oder höher qualifizierten Abschluss. In zehn von 16 Bundesländern hat fast jeder zweite Förderschüler nicht einmal die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss zu machen.

In Europa werden 85 % der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf integrativ/inklusiv unterrichtet!
In Finnland sind es 97,6 %!
 
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